Wandern in Apulien. Ganz im Süden Italiens gibt es Provinzen, die touristisch nicht dauerhaft erschlossen sind. Neben der Saison, erlebt man hier ursprüngliches italienisches Leben.

Der Blick auf die Altstadt in Ostuni.

Bevor es mit den Wanderungen los ging, haben wir uns erstmal 2 Tage an das italienische Leben gewöhnt. Gemütlich bummeln und leckere Pasta und Vino Bianco genießen. Dazu gesellt sich eine interessante Geschichte.

Die Küste ist gezeichnet von etlichen Wehrtürmen, die mal mehr und mal weniger gut erhalten sind. Auch der zweite Weltkrieg hat seine Spuren hier hinterlassen. Dennoch ist die Küste in der Stiefelhacke abwechslungsreich und beeindruckend.  

Wahrscheinlich ist es dem Ende des Sommers geschuldet, dass es auch mal karg und ausgedörrt wirkt. Vor allem Oliven Bäume sind in Apulien ein großes Thema, die besonders ganz im Süden unter einem Parasiten leiden. Wir sind von Brindisi nach Ostuni und von Ostuni nach Lecce mit dem Zug gefahren. Die Strecken führten durch unzählige Oliven Haine. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele Olivenbäume wie dort. Diese Besonderheit ist mir tatsächlich erst aufgefallen, als ich diese regelrechten Wälder gesehen habe.

Viele Touristen gab es Anfang Oktober 2021 definitiv nicht. Viele Restaurants und touristische Einrichtungen waren schon geschlossen. Winterschlaf? Egal, wer sich abseits der großen Touristenströme bewegt, sollte nicht all zu viele Ansprüche haben. Aber genau das ist ja letztlich auch der Reiz einer Reise, wenn wir plötzlich am traditionellen Dorf Leben teilhaben können. Die Einheimischen treffen sich Abends auf den Piazzas, gehen in die Kirche und besuchen die Cafés und Restaurants. Echtes authentisches Leben und wir waren oft als einzige Touristen mitten drin.

Ursprünglich, wild und authentisch haben wir den Süden Apuliens kennengelernt. Die Wandertour haben wir wieder bei Wikinger gebucht. Hier haben wir bisher immer ganz gute Erfahrungen gemacht.

Ach ja, und dann war da noch so ein typischer italienischer Romeo 🙂

Romeo.

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