Irgendwie ist sie schon ein bisschen Robinson Crusoe mäßig. Aber
alleine ist man auf Gili Air dann doch nicht. Die indonesische Insel vor der
Küste von Lombok gehört zu einer kleinen Inselgruppe zu der sich noch Gili
Trawangan und Gili Meno gesellen. Gili Air ist die zweitgrößte, aber von groß
kann man hier wirklich nicht reden. Es dauert etwa eine Stunde um die Insel einmal
zu Fuß zu umrunden. Autos und Motorräder gibt es hier nicht. Höchstens ein
Elektro Roller wuselt mal durch die sandigen Wege. Wer sein Gepäck
transportieren lassen will, kann das mit kleinen Pferdekutschen tun. Das
Hafertaxi ist hier das einzige Transportmittel. Wir mussten dem Eiland
allerdings 2 Tage Zeit geben um uns in ihren Bann zu ziehen. Der erste Eindruck
war für uns luxusverwöhnten Urlauber erstmal ein bisschen ungewöhnlich. Die
Unterkunft war ok, mehr aber auch nicht. Trotzdem sind wir heute von dem
kleinen Paradies überzeugt. Bootstouren, schwimmen, tauchen oder schnorcheln
hilft gegen Langeweile. Aber die kann auf den Gili´s echt schön sein. Abends wird
grundsätzlich gechillt und zwar so richtig. Wir lagen jeden Abend in einem Sitzsack
am Strand. Es gab leckere Cocktails, kühles Bier und so manche Zigarette wurde
von den Einheimischen vorne dicker als hinten geraucht. Einen Ausflug der ganz
besonders abgefahrenen Art gibt es in einigen kleinen Bars und Restaurants. Auf
der Speisekarte kann man lesen: „and we have fucking fresh magic mushrooms“.
Nein, Gili Air ist keine Drogeninsel aber süchtig macht sie irgendwie schon.
Wir haben die Gili´s in Kombination mit Bali entdeckt. Falls das mal jemand
machen will, wir kommen gerne mit.

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