Die Weihnachtsgeschichte auf Manisch

Manisch ist eine eigene Sprache aus Gießen, Wetzlar und teilen von Marburg an der Lahn sowie Bad Berleburg. Sie basiert auf einem Mix aus dem mittelhessischen Dialekt und der Sprache der Sinti und Roma und wurde vorwiegend in größeren Arbeitersiedlungen gesprochen. Das einfache Volk wollte damit wahrscheinlich verhindern, dass Vorgesetzte und Menschen aus anderen höheren Rängen sie bei ihren täglichen Unterhaltungen verstehen.

Den Text „Die Weihnachtsgeschichte auf Manisch“ habe ich von meinem Vater bekommen. Als ich auf die Idee kam, diesen einzusprechen, musste ich meinen Dad erstmal fragen, was die einzelnen Wörter denn bedeuten.

Nun gut, es gibt ja noch einige Menschen, die diese Sprache tatsächlich verstehen. Andere freuen sich nur darüber sie zu hören, denn es gibt wirklich viele Wörter die einfach lustig klingen.

Wenn ihr Hilfe bei der Übersetzung braucht, die Weihnachtsgeschichte gibt’s natürlich auch auf Hochdeutsch in den weiten des Internets und in der Kirche.

Vorab schonmal eine kleine Hilfe für´s bessere Verständnis:

Dewel ist der Himmel

Draasch ist Angst

gekinnt werden bedeutet registriert bzw. gezählt werden.

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4 thoughts on “Die Weihnachtsgeschichte auf Manisch

  1. Hallo Bertin!
    Genial! Ich bin in der Weststadt von Gießen groß geworden und kann mit dem ein oder anderen Wort etwas anfangen 😂!
    Übrigens sind wir in einer Klasse gewesen (Alicenschule!)
    Liebe Grüße
    Christiane (ehemals Pitz)

  2. Sehr sehr geil.
    Habe höchstens 10 % verstanden und nur, weil ich die Geschichte kenne :-))
    Ein Text wäre gut, damit man mitlesen kann, dann würde ich bestimmt 25 % verstehen :-))

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